Pressemitteilung 24h-Rennen 2012





Hattrick: Dritter Klassensieg in Folge für das Team Peugeot RCZ Nokia
Perfektes Teamwork war der Schlüssel zum ErfolgAb dem Start die Führung übernommen
Die abwechselnd nassen und trockenen Streckenbedingungen sowie zahlreiche Gelbphasen machten das Qualifying zum Lotteriespiel. Die vier Piloten der Nummer 392 waren mit Startplatz zwei zufrieden. Als viertes Fahrzeug von sieben genannten Startern in der Klasse ging die Nummer 387 ins Rennen. "Ich erwischte auch einen super Start und konnte direkt die Führung übernehmen", sagte Piguet. "Die Strecke war trocken und unser Peugeot lief einwandfrei. Die Schaltung, das Fahrwerk, die Bremsen und die Reifen von Kumho waren perfekt. Es war mein bislang schönstes und technisch gesehen rundestes Rennen auf der Nordschleife!"
Nach sieben Runden übernahm Rueflin das Volant und baute die Führung sogar weiter aus. "Es gab unzählige Unfallstellen und Gelbphasen. Dazu lagen überall auf der Strecke Trümmerteile herum", berichtete der Franzose. In der 14. Runde übergab Rueflin planmäßig an Englert. "Nach einer halben Runde bekam ich Zündaussetzer, da habe ich vorsichtshalber die Box angesteuert", sagte der Deutsche. Dort wurde ein geschmolzener Sensor, der zu dicht am Abgassystem verbaut worden war, als Ursache ausfindig gemacht. Nach nur 17 Minuten Standzeit und dank der hervorragenden Arbeit der Techniker konnte die Nummer 392 das Rennen wieder aufnehmen und wurde schließlich als Dritter abgewinkt. Perez: "Ein VLN-Sieg ist natürlich immer schön, aber unser Hauptaugenmerk gilt dem 24h-Rennen im Mai. Und auch aus diesem kleinen Malheur haben wir wieder gelernt. Und gewonnen haben wir als Team – ein tolles Erlebnis!"
Emotionale Achterbahnfahrt
Im Rennverlauf kämpfte das Trio Bohrer, Caillet und Nett mit gebremstem Schaum. "Uns fehlten gefühlt mindestens 20 PS zu den bisherigen Rennen, eher noch mehr", schilderte Bohrer. "Der RCZ lief ansonsten perfekt, gerade in den Ecken war ich richtig gut unterwegs, aber auf den Geraden fehlte einfach die Power." Nach dem Pech der Teamkollegen kämpfte nun die Nummer 387 mit einem Mini Cooper um den Klassensieg. Die rennentscheidende Szene lieferte dann der jeweils letzte Boxenstopp beider Fahrzeuge. "Die Out-Lap des Mini betrug 12.54 Minuten, unsere 11.44. Unsere Boxenmannschaft war der Hammer", schwärmte Caillet. "Das war heute doch eine ziemliche emotionale Achterbahnfahrt mit Happy End." Somit übernahm der Peugeot RCZ Cup die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Für das Team Peugeot RCZ Nokia war es der elfte VLN-Klassensieg in Folge.
Ein perfektes Wochenende mit Doppelsieg gekrönt
Klassensieg, Pole und schnellste Runde für Bohrer/Caillet/Nett/Palette
Englert/Palette/Piguet/Roman sorgen für Doppelsieg
Auch beim zweiten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring setzte das Team Peugeot RCZ Nokia seine Erfolgsserie fort und feierte einen Doppelsieg bei den VLN-Specials bis 1.600 ccm mit Turbolader (SP2T). Nach 21 Runden (= 511,75 Kilometern) hatten Michael Bohrer, Stéphane Caillet, Jürgen Nett und Steven Palette gut sechs Minuten Vorsprung auf ihre Teamkollegen Paul Englert, Steven Palette, Julien Piguet und Guillauere Roman. "Besser geht es nicht, ein absolut perfektes Wochenende", sagte Olivier Perez, General Manager des Teams. "Ein ganz großes Dankeschön an das gesamte Team für die hervorragende Arbeit."
Doppelpole im Qualifying
Nach 9.25,461 Minuten blieb im Qualifying die Stoppuhr für Michael Bohrer stehen. Somit war der 28-Jährige 21 Sekunden schneller als beim Saisonauftakt und markierte erneut die Pole-Position in der mit sieben Fahrzeugen gut besetzten Klasse. "Bis auf einen kleinen Wackelkontakt im Bereich der Schaltwippe lief es bestens", freute sich Bohrer. "Leider gab es immer wieder mal lokale Regenschauer, sonst wäre es vielleicht noch schneller gegangen. Ein großes Kompliment gilt auch unserem Reifenpartner Kumho." Mit nur sieben Sekunden Rückstand folgte das Schwesterfahrzeug auf dem zweiten Rang des Zeittrainings.
Als Startfahrer nahmen Stéphane Caillet und Julien Piguet am Steuer der RCZ Racing Cup Platz. "So viel Spaß hatte ich selten in einem Rennauto", gestand Piguet, der erst sein zweites Rennen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt bestritt. "Ich wollte Stéphane so gut es geht folgen und es klappte bestens. Auf der Nordschleife muss man jede Sekunde konzentriert sein, man darf sich keinen Fehler erlauben. Die zahlreichen Regenschauer über der Strecke haben es auch nicht einfacher gemacht."
Sein persönliches Highlight des Wochenendes hatte Piguet aber auf dem Grand-Prix-Kurs. "Wir sind mit drei Autos nebeneinander auf die NGK-Schikane zugefahren, ich war in der Mitte. Es hat irgendwie gepasst und ich konnte als erster dieser Gruppe auf die Nordschleife einbiegen. Wo auf der Welt sind gleichzeitig 180 Autos am Start und wo hat man jede Runde dutzende Überholmanöver? Mit dem Peugeot RCZ Racing Cup verfügen wir natürlich über einen perfekten Boliden, mit dem wir auch GT3-Autos und anderen stärkeren Fahrzeugen Paroli bieten können."
Das ideale Rennauto
In der Klasse SP2T waren an diesem Rennwochenende insgesamt sieben Fahrzeuge am Start – darunter auch vier BMW Mini in einer speziellen Cup-Version und ein Peugeot 207 "VLN". Im Rennverlauf waren die Peugeot RCZ Racing Cup in ihrer Gruppe so dominant, dass sie über neun Minuten Vorsprung auf den langsamsten Mitbewerber hatten und diesen fast überrunden konnten. "Der Peugeot RCZ Racing Cup ist das ideale Rennauto für einen ambitionierten Motorsportler, gerade hier auf der Nordschleife", sagte Jürgen Nett. "Das Fahrwerk, die Wippenschaltung, die Kraftentfaltung vom Motor – das gesamte Paket stimmt einfach. Vor allem der Spaßfaktor ist immens, denn man kann den RCZ auch mal aggressiv in eine Kurve werfen und zur Freude der Fans leicht driften."
Mit dem Peugeot RCZ Racing Cup hat die Löwenmarke einen echten Rennwagen auf Basis der im Langstreckensport gesammelten Erfahrungen entwickelt. Der Bolide ist für 54.900 Euro (netto) bei Peugeot Sport bestellbar, inklusive modernster Rennsporttechnik bis hin zu einem integrierten Hubsystem für schnelle Boxenstopps. Weitere Informationen zum Peugeot RCZ Racing Cup gibt es unter http://www.rcz.peugeot-sport.com/.
Überlegener Klassenerfolg beim Saisonauftakt
Debütsieg für den neuen Peugeot RCZ Racing CupDoppelpole im Qualifying
In 9.46,222 Minuten markierten Michael Bohrer, Stéphane Caillet, Jürgen Nett und Steven Palette eine überlegene Trainings-Bestzeit in der Klasse SP2T und waren 31,817 Sekunden schneller als ihre Teamkollegen im zweiten RCZ Racing Cup. Der drittplatzierte Mini lag bereits über eine Minute zurück. "Das Auto fühlt sich phantastisch an", sagte Pole-Setter Bohrer. "Im Vergleich zum Diesel haben wir jetzt 100 Kilogramm weniger und eine deutlich bessere Gewichtsverteilung. Das neue Fahrwerk mit längerem Federwerk passt perfekt zur schwierigsten Rennstrecke der Welt, denn wir haben jetzt deutlich höhere Seitenführungskräfte."
Startfahrer Jürgen Nett übernahm vom ersten Meter an die Führung in der Klasse und markierte in 9.26,493 Minuten eine souveräne Bestzeit. Nach drei Runden steuerte der jüngste VLN-Meister aller Zeiten unplanmäßig die Boxen an. "Die Ansaugbrücke im Motor war defekt und musste repariert werden. Das hat leider fast eineinhalb Stunden gedauert", erklärte der stellvertretende Teammanager Timo Frings. "Der Racing Cup ist für uns ein komplett neues Auto und wir müssen noch viel lernen. Unser großes Ziel ist das 24-Stunden-Rennen im Mai. Bis dahin wollen wir die RCZ Racing Cup standfest bekommen."
Problemloses Rennen der Klassensieger
Julien Rueflin legte den Grundstein für den Erfolg des 260 PS starken Turbo-Benziners. "Nach Jürgen Netts Problemen konnte ich die Führung übernehmen und diese konstant ausbauen. Besonderen Spaß hat mir vor allem das neue sequentielle Getriebe bereitet."
Nach sechs Umläufen übernahm Julien Piguet planmäßig das Volant des dynamischen Sport-Coupés. "Aufgrund von leichtem Nieselregen entschied ich mich für Intermediates, doch der Regen wurde immer stärker", erklärte der Franzose seinen Zusatzstopp drei Runden später. "Mit den Regenreifen konnte ich dann viele stärkere Wettbewerber überholen. Ein großes Lob an unseren Partner Kumho: Bei allen Bedingungen boten die Reifen perfekten Gripp." Kurz nachdem Steven Palette das Cockpit übernommen hatte, erfolgte der vorzeitige Rennabbruch aufgrund von Sichtweiten unter 50 Metern im Start-und-Ziel-Bereich.
Peugeot 207 RC sorgt für Klassen-Doppelsieg
Mit ihrem zweiten Rang sorgten Ronny und Jürg Tobler für einen Peugeot Doppelsieg in der Klasse SP2T. "Unser Peugeot lief hervorragend, wir hatten lediglich Vibrationen beim Bremsen", sagte Startfahrer Jürg Tobler.
Peugeot RCZ auf der Nürburgring-Nordschleife
Premiere für den neuen Peugeot RCZ Racing Cup in der „Grünen Hölle“Wie im Vorjahr starten zwei Teams aus zwei Nationen. Ein Fahrzeug wird aus Frankreich besetzt, das zweite geht für Deutschland unter anderem mit den Piloten Michael Bohrer und Jürgen Nett das Abenteuer "Grüne Hölle" an. "Im Vergleich zum Vorjahres-RCZ, der noch sehr seriennah war, ist die neue Version ein echtes Rennauto. Ich freue mich wahnsinnig auf den ersten Einsatz", so Michael Bohrer, der sich den mit der deutschen Flagge dekorierten RCZ mit Jürgen Nett und Stéphane Caillet teilt. Im Vorjahr war das Team mit acht Klassensiegen die erfolgreichste Diesel-Mannschaft in der VLN. Bohrer: "Der neue RCZ hat mehr Abtrieb und ein Renngetriebe mit Schaltwippen, wodurch jetzt Linksbremsen möglich ist. Wir rechnen mit Rundenzeiten, die bis zu 20 Sekunden schneller sind als beim RCZ 2.0 HDi FAP im Vorjahr. Auch wenn wir noch nicht genau wissen, wie unsere Konkurrenz aussehen wird, ist unser Ziel für die Saison, beste Mannschaft der Klasse ‚SP2T‘ zu werden." Den "französischen" RCZ werden während der zehn VLN-Läufe wechselnde Piloten steuern.
Team setzt auf bewährte Partner
Bewährte Partner wie Total und die Peugeot Bank stehen auch in diesem Jahr zum Team Peugeot RCZ Nokia. Wie im Vorjahr wird auf Reifen von Kumho gesetzt, die Rennfelgen stellt Team Dynamics. Weitere Sponsoren wie Nokia und Magna Steyr unterstützen das Team in dieser Saison. Ihnen allen gilt ein besonderer Dank, da ohne das Engagement der Sponsoren ein solcher Einsatz nicht möglich wäre. Der erste Renneinsatz der neuen Autos findet am 31. März bei der 59. ADAC Westfalenfahrt statt.
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